Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen der Bitwave GbR (nachfolgend „Bitwave"), bestehend aus Revan Jamo und Mohammed Muneer Mohammed Alhares, Am Hochhaus 25, 04552 Borna, gegenüber Privatkunden, Selbstständigen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (nachfolgend „Auftraggeber"). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, Bitwave stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Leistungserbringung

Bitwave erbringt IT-Dienstleistungen sowohl vor Ort beim Auftraggeber als auch per Fernwartung. Art und Umfang der Leistung werden im Einzelfall vereinbart. Bitwave ist bemüht, Anfragen innerhalb von 4 Stunden zu beantworten und Einsätze zeitnah durchzuführen; ein Anspruch auf eine bestimmte Reaktionszeit besteht nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.

Bitwave schuldet eine sorgfältige Leistungserbringung, jedoch keinen bestimmten Erfolg, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Kann ein Problem trotz zumutbarer Bemühungen nicht gelöst werden, so ist Bitwave berechtigt, die bis dahin angefallenen Kosten in Rechnung zu stellen.

§ 3 Preise und Abrechnung

Die Abrechnung erfolgt wahlweise nach Zeitaufwand (Stundensatz) oder zu Pauschalpreisen, je nach Art der Leistung und vorheriger Vereinbarung. Auf Wunsch erstellt Bitwave vor Beginn der Arbeiten einen unverbindlichen Kostenvoranschlag. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern diese anfällt.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug ist Bitwave berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

§ 4 Anfahrtskosten

Einsätze vor Ort können je nach Entfernung mit einer Anfahrtspauschale berechnet werden. Die anfallenden Anfahrtskosten werden dem Auftraggeber vor Beginn des Einsatzes mitgeteilt. Fernwartung ist grundsätzlich ohne Anfahrtskosten.

§ 5 Wartungsverträge

Neben Einzeleinsätzen bietet Bitwave auch regelmäßige IT-Betreuung im Rahmen von Wartungsverträgen an. Inhalt, Laufzeit und Vergütung werden im jeweiligen Vertrag individuell festgelegt.

Wartungsverträge können mit einer Frist von 4 Wochen zum Ende der vereinbarten Laufzeit gekündigt werden, sofern im Einzelvertrag nichts anderes festgelegt ist. Die Kündigung bedarf der Schriftform (E-Mail genügt).

§ 6 Datensicherung

Der Auftraggeber ist selbst dafür verantwortlich, vor Beginn jedes Einsatzes eine vollständige Datensicherung (Backup) aller relevanten Daten und Systeme vorzunehmen. Bitwave empfiehlt ausdrücklich, dies vor jedem Eingriff an Hard- oder Software sicherzustellen.

Soweit Bitwave im Rahmen eines Einsatzes selbst Datensicherungen durchführt, geschieht dies nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Garantie für die Vollständigkeit oder Wiederherstellbarkeit der gesicherten Daten kann nicht übernommen werden.

§ 7 Haftung

Bitwave haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Bitwave nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Bei Datenverlust beschränkt sich die Haftung von Bitwave auf den Aufwand, der erforderlich ist, um die Daten aus einer vom Auftraggeber bereitgestellten Sicherungskopie wiederherzustellen. Liegt keine Sicherungskopie vor, weil der Auftraggeber seiner Pflicht zur Datensicherung gemäß § 6 nicht nachgekommen ist, entfällt die Haftung von Bitwave für den Datenverlust.

§ 8 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht bei Verträgen, die außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz (z.B. telefonisch, per E-Mail oder über die Website) geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn Bitwave mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen hat und der Auftraggeber ausdrücklich zugestimmt hat, dass Bitwave vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und bestätigt hat, dass er von dem Erlöschen seines Widerrufsrechts bei vollständiger Vertragserfüllung Kenntnis genommen hat.

§ 9 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt Bitwave alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Geräte rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung des Auftraggebers zurückzuführen sind, gehen nicht zu Lasten von Bitwave. Bereits angefallener Aufwand kann in Rechnung gestellt werden.

§ 10 Vertraulichkeit

Bitwave behandelt alle im Rahmen der Leistungserbringung erlangten Informationen des Auftraggebers vertraulich und gibt diese nicht ohne ausdrückliche Zustimmung an Dritte weiter. Dies gilt nicht, soweit eine gesetzliche Offenbarungspflicht besteht.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher gilt dies nur, soweit dadurch keine zwingenden Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden.

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Borna. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.